Landmetzgerei, Partyservice- und Landbierbrauerei Markus Hanten

                                                            

Bauer Hanten Hilden: Jetzt Wildfleisch genießen


Herbstzeit ist Wildzeit: Wie das Fleisch richtig zubereitet wird

Die Saison für Wildfleisch ist angebrochen. Bauer Hanten Hilden erklärt, worauf es ankommt.
Wildfleisch unterteilt sich in fünf Kategorien:

  • Schwarzwild, zum Beispiel Wildschweine
  • Rotwild, zum Beispiel Hirschkuh
  • Damwild, zum Beispiel gepunktete und gefleckte Tiere wie Damhirsch
  • Rehwild, zum Beispiel Rehbock
  • Wildgeflügel, zum Beispiel Fasane


„Wildtiere sind Fluchttiere, die in der freien Natur gejagt werden“, erklärt Markus Hanten den Unterschied zu Schlachttieren. Jetzt in der Herbstzeit gehen die Jäger wieder auf die Pirsch.
Das bedeutet für die Wildfleisch-Genießer: Es ist nur so viel Wildfleisch im Verkauf erhältlich, wie auch Tiere erlegt worden sind. Daher kann man keine exakte Mengen vorbestellen, wenn die Ware ganz frisch sein soll. „Für meine Kunden lege ich eine Wunschliste an, und wenn das Fleisch verfügbar ist, melde ich mich“, so funktioniert der Service bei Bauer Hanten.
Wer nun ein gutes Stück Wildfleisch erhalten hat, kann sich sogleich an die Zubereitung machen. „Wildfleisch ist sehr feinfaserig und mager“, sagt Bauer Hanten. „Es hat einen sehr intensiven Eigengeschmack. Daher rate ich nicht dazu, das Fleisch einzulegen, weil es dadurch seinen typischen Geschmack verliert.“
Bei der Zubereitung kann man nicht viel falsch machen, so der Experte:

  • Das Fleisch zunächst in einer Pfanne bei mittlerer Hitze scharf anbraten, bis es außen Farbe bekommt und einen Bratansatz anzeigt.
  • Bei 80 Grad Umluft in den Ofen schieben und garen lassen, bis eine Kerntemperatur von 80 Grad erreicht ist.
  • Braten abkühlen und kalt aufschneiden.
  • Die Soße kann mit dem Bratansatz angemacht und mit Pfifferlingen angereichert werden.
  • In der Soße den Braten auf Ess-Temperatur bringen – dadurch verringert sich der Saftverlust.
  • Zusammen mit Knödeln und Rotkohl servieren.

Quelle: www.anzeiger24.de